Der Grundstein für die D Erfolgsgeschichte des Volkswagenwerks wurde - basierend auf der Entwicklung des VW Käfers - 1938 mit der Errichtung der Produktionsstätte gelegt. Wobei die geplante Großserienfertigung des Volkswagens durch den Beginn des Zweiten Weltkriegs und die Einbindung der Rüstungswirtschaft verhindert wurde. Stattdessen entstanden dort unter Einsatz von Zwangsarbeit Militärfahrzeuge und andere Rüstungsgüter, bevor Bomben zwei Drittel der Fabrik zerstörten.


Nach Kriegsende war es ein britischer Major, der den Abtransport der Fertigungsmaschinen verhinderte und Volkswagen Aufträge der britischen Regierung verschaffte, um das Werk zu retten. Denn sie lösten letztlich das enorme Wachstum der inzwischen von der Stadt des KdF-Wagens in „Wolfsburg“ umbenannten Stadt aus. So wurden allein bis zum Jahresende 1945 1785 Volkswagen gebaut. Im Folgejahr lief in Wolfsburg bereits der 10.000. Käfer vom Band. Und es ging weiter steil bergauf - der Käfer lief und lief, Wolfsburg wuchs und wuchs: Wurden dort am 31. Dezember 1943 noch 21.537 Einwohner gezählt (darunter auch Zwangsarbeiter), war die Zahl am 30. August 1945 auf 14.296 gesunken.

Danach ging es schließlich stetig bergauf: Am 31. Dezember 1948 waren schon 23.351 Personen in Wolfsburg gemeldet, 1950 dann 25.422. Acht Jahre später waren es dann bereits 53.793. Und noch etwas: Am 5. August 1955 wurde der millionste Käfer verkauft. Ohnehin ging in den Fünfzigerjahren die Expansion enorm voran: Nicht nur, dass in Deutschland und Übersee weitere Werke gebaut wurden auch die Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft trug erheblich dazu bei.
In den kommenden Jahren und Jahrzehnten folgten immer wieder neue Technologien, die kontinuierliche Erweiterung der Fahrzeugpalette, Globalisierung und vieles mehr. So entwickelte sich Volkswagen trotz unterschiedlichster Höhen und Tiefen insgesamt zu einem der erfolgreichsten Volumenhersteller der Welt, der heute bei Zukunftsthemen wie Elektromobilität und Digitalisierung richtungsweisende Lösungen anbietet und optimistisch in die Zukunft blickt. sta